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Grafiken und Texte in Articulate Storyline akkurat platzieren

Verfasst von Ralf Baum am Di, 02/12/2013 - 14:14

Ein gutes Lernprogramm lebt nicht nur von Didaktik und Inhalt alleine. Nein, auch eine ansprechende grafische Darbietung sollte gewährleistet werden. Damit sind
sowohl die elaborierten Lösungen mit einem federführenden, kreativen Grafiker als auch die allgemeinen Anpassungen von Seiten des Erstellers gemeint. Gerade der
Ersteller hat es nicht ganz so einfach, wenn es um Anpassungen geht. "Das Bild mehr in die Mitte rücken" oder "die drei Textboxen bündig beginnen lassen", das sind typische
Anweisungen bei einer Betrachtung der Draftversion eines Lernprogramms.

Jetzt gibt es hierfür 2 Möglichkeiten:

1) Sie verschieben nach Augenmaß die Objekte an die anvisierte Position. Diese Handlungsweise sei nur ausgemachten Grafikexperten empfohlen; denn "fast richtig angepasst" sieht auch nicht besser aus als "gar nicht angepasst". Falls Sie die händische Methode beherrschen, sei Ihnen von ganzem Herzen gratuliert. Falls Sie aber lieber auf x/y Koordinaten als auf Augenmaß vertrauen, dann sollten Sie lieber die nächste Methode in Betracht ziehen.

2) Sie verwenden die vorhandenen Formatierungs - und Anpassungsmöglichkeiten. Gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Objekt, das Sie anpassen möchten. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Textbox oder um eine Grafik handelt. Danach klicken Sie in der Tableiste auf "Format".

Nun öffnen sich neue Buttongruppen. Suchen Sie die Buttongruppe mit dem Namen "Arrange" und wählen Sie hier das Icon Align aus.


Es öffnet sich nun ein Dropdown-Menü.

Align Left:

Diese Funktion passt das Objekt linksbündig an. Das macht natürlich bei einem Objekt keinen Sinn. Um die Funktion sinnvoll zu nutzen müssen Sie 2 Objekte markiert haben. Diese passen sich dann linksbündig an. Dabei ist die Reihenfolge der Auswahl unerheblich; als Referenzpunkt wird immer das Objekt gewählt, das näher am linken
Rand der Bühne positioniert ist.

Align Center:

Das ausgewählte Objekt wird auf der aktuellen Höhe mittig positioniert.

Align Right:

Hier werden die Objekte rechtsbündig positioniert; vgl. Align Left

Align Top:

Hier werden die oberen Ränder der ausgewählten Objekte bündig abgeschlossen; vgl. Align Left

Align Middle:

Das ausgewählte Objekt wird auf der aktuellen Position in die Mitte der Bühne verschoben.

Align Bottom:

Hier werden die unteren Ränder der ausgewählten Objekte bündig abgeschlossen; vgl. Align Left

Distribute Horizontally:

Die markierten Objekte werden gleichmäßig auf waagerechter Ebene verteilt. Allerdings sollten Sie hier folgendes beachten. Die beiden äußersten Objekte gelten als Fixobjekte - nur die dazwischen liegenden Objekte werden gleichmäßig verteilt.

Hier sehen Sie das als grafisches Beispiel:


Das sieht alles noch nicht so richtig sortiert aus.


So ist es schon besser!

Distribute Vertically:

Die markierten Objekte werden gleichmäßig auf senkrechter Ebene verteilt; vgl. Distribute Horizontally

Align to Slide:

Diese Funktion passt sich Ihren ausgewählten Objekten an. Haben Sie nur ein Objekt ausgewählt, kann es folglich nur an der Slide ausgerichtet werden.

Align Selected Objects:

Haben Sie mehrere Folien ausgewählt, dann passen diese sich untereinander an.

View Gridlines:

Mit dieser Funktionalität machen Sie Rasterlinien sichtbar. Diese sind jedoch in der publizierten Version nicht zu sehen.

Grid Settings:

Hier können Sie noch die Funktionalität und Größe des Rasters modifizieren.

Fazit: Mit diesen Anpassungsmöglichkeiten können Sie auf einfache Art und Weise saubere und platzierte Arbeit abliefern!

Audios abspielen durch blosse Mausberührung in Articulate Storylne

Verfasst von Ralf Baum am Mo, 02/04/2013 - 10:32

Audios sind gerade beim Fremdsprachenlernen eine prima Sache. Wenn sich der User gleich die richtige Aussprache eines neuen Wortes einprägt, wird verhindert, dass sich falsche Aussprachen einprägen.
Jetzt ist die Aufgabenstellung bei einem Fremdsprachentraining aber folgende:

Es sollen nacheinander Synonyme für einen Begriff eingeblendet werden. Der user soll die Möglichkeit haben, bei Interesse den Mauszeiger über ein bestimmtes Icon zu bewegen, um das Audio abzuspielen.
Das klingt auf den ersten Blick nicht so trivial, denn die Synonyme werden nacheinander eingeblendet; der User hat also kein statisches Objekt auf der Bühne liegen.


Ausführung:

Am Anfang konzentrieren Sie sich erst einmal nicht auf das Audio. Wichtig ist erst einmal, dass die Textboxen mit den Synonymen zur richtigen Zeit eingeblendet werden. Danach fügen Sie noch das Audio-Icon ein. Hierbei müssen Sie aufpassen, dass Sie die Icons in der Timeline auf den richtigen Platz setzen. Es würde sehr befremdlich aussehen, wenn zuerst die Icons zu sehen sind, und danach erst die Einblendungen erscheinen.


Jetzt müssen die Icons mit den Audios verbunden und aktiviert werden. Das funktioniert am besten mit einem Trigger. Gehen Sie auf Insert -> Trigger und Sie werden gleich ein Pop-Up mit dem Trigger Wizzard sehen. Gehen Sie ganz logisch vor. Was soll passieren?


Action: Sie möchten ein Audio abspielen. Deshalb wählen Sie Play media aus
Media: Welches Audio soll abgespielt werden. Gehen Sie auf Audio -> Sound from File und wählen Sie das passende Audio aus.
When: Die Aktion soll losgehen, wenn Sie mit dem Mauszeiger über das Audio-Icon navigieren. Wählen Sie Mouse hovered over aus.
Object: Hier wählen Sie das Objekt aus, das durch die Mausberührung aktiviert wird.

Fazit: Mit dieser Funktionalität können Sie es Ihrem Lerner ermöglichen, sich die eingeblendeten Synonyme auch immer gleich anzuhören.

Den Hintergrund in Articulate Storyline ausgrauen - Wie geht das am besten?

Verfasst von Ralf Baum am Di, 01/29/2013 - 12:52

Manchmal möchte der Ersteller eine E-Learnings bei einer Grafik einen Bereich gesondert zeigen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

Erster Vorschlag: Sie fügen Pfeile oder andere hinweisende Smartformen ein. Diese finden Sie unter -> Insert -> Shape -> Block Arrows. Mit diesen Formen können Sie auch auf etwas hinweisen. Bei bunten Grafiken wird es jedoch schnell unübersichtlich, wenn Sie weitere Pfeile einfügen. Vielleicht gefällt Ihnen die zweite Methode besser.

Zweiter Vorschlag: Sie fügen eine Smartform ein, die nur den wesentlichen Inhalt der Folie zeigt. Der Rest der Folie ist in ein dezentes Grau gehüllt.

Das geht folgendermaßen:

Zuerst fügen Sie das Bild ein, das durch erklärende Elemente ergänzt werden soll.

Danach fügen Sie eine Smartform ein. Gehen Sie auf ->Insert ->Shape -> Basic Shape und wählen hier in der mittleren Reihe den Shape "Frame" aus.


Jetzt sehen Sie, dass die Nase des Koala im Zentrum der Smartform liegt.


Mit einem Klick auf einen der weißen Kreise und anschließendem Ziehen können Sie die Smartform auf die Grösse der Bühne bringen. Danach können Sie mit gleichem Vorgehen bei dem gelben Rechtecht die freibleibenden Fläche bestimmen.


In unserem Falle ist nur noch die Nase und Augenpartie des kleinen Koalas zu sehen.


Jetzt klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die eingefügte Smartform und wählen Sie mit "Format Shape" den untersten Tab aus. Es öffnet sich ein Pop-Up.


Ändern Sie hier die Color auf Grau und verändern Sie noch den Transparenzwert. Verwenden Sie beispielsweise den Transparenzwert auf 9%. Klicken Sie im Tab Line Color den RadioButton No Line an, um zu verhindern, dass eine Standartfarbe als Rand zu sehen ist. Klicken Sie dann auf Close und Sie können dann das ausgegraute Bild sehen.


Trigger - Nutzung in Articulate Storyline - Teil 3: Die Lightbox anwenden

Verfasst von Ralf Baum am Mo, 01/21/2013 - 12:22

Eine weitere durchaus nützliche Triggerfunktionalität ist die Lightbox. Bevor ich Ihnen umständlich erkläre, was sich hinter diesem Begriff verbirgt, ist es vermutlich einfacher, wenn ich Ihnen gleich die Lightbox in Aktion zeige. Für diesen Terminus habe ich leider keine griffige Übersetzung gefunden.


Trigger - Nutzung in Articulate Storyline - Teil 2: Rollover anwenden

Verfasst von Ralf Baum am Di, 01/15/2013 - 08:08

Im zweiten Teil unserer Trigger-Serie für Articulate Storyline wird der Rollover-Effekt näher beleuchtet werden. Anders als bei manch anderem Programm gibt es keine separate Funktion, die es dem User erlaubt, ein Rollover einzufügen. Stattdessen ist die Rollover-Funktion direkt mit dem Trigger verknüpft. Kleiner Einschub: Was ist eigentlich ein Rollover-Effekt? Die Bewegung des Mauszeigers auf eine bestimmte Fläche löst eine Interaktion aus. Dies kann beispielsweise die farbliche Veränderung eines Buttons sein. Wikipedia definiert "Rollover" übrigens "so": The term rollover in this regard originates from the visual process of "rolling the mouse cursor over the button" .

Von statisch zu interaktiv - üben mit Articulate Storyline Text Entry Box

Verfasst von Ralf Baum am Mi, 01/09/2013 - 10:21

In vielen Schulungen bekomme ich stets die gleiche Frage gestellt: "Wie kann ich mein Training interaktiver gestalten?" Natürlich kann ich hierauf kein allgemeingültiges Patentrezept aussprechen, denn zu unterschiedlich sind die Anforderungen an die jeweiligen Lernprogramme. Allerdings gibt es eine Grundregel: Versuchen Sie, wo es Sinn macht, den User zu Klicks und Texteingaben zu bewegen. (Anmerkung: Bei dem Terminus "Klicks" sei ausdrücklich NICHT der Klick auf einen "Weiter"-Button gemeint.") Denn eine allzu passive Haltung des Lerners reduziert meist den Lernerfolg.

Wie kann man nun für mehr Interaktivität sorgen?

Trigger - Nutzung in Articulate Storyline - Teil 1: Ein Lächeln aufs Gesicht zaubern

Verfasst von Ralf Baum am Mi, 01/02/2013 - 12:30

Zu den wichtigsten Interaktiv-Elementen von Articulate Storyline zählt ohne Zweifel der Trigger. Hierbei bieten sich dem Anwender viele verschiedene Verwendungsmöglichkeiten. Unter einem "Trigger" versteht man bei Articulate Storyline eine Funktion, die einem beliebigen Objekt zugeordnet werden kann und - je nach Einstellung - eine interaktive Handlung einfordert. In einer kleinen Serie möchte ich Ihnen die Trigger-Funktionen zeigen und Ihnen mit Übungen den Einstieg ins Arbeiten mit Storyline erleichtern.